Welche Behördengänge sind bei einer Limited Gründung zu machen?

Will man eine Limited gründen, ist es wichtig zu wissen welche Behörden informiert werden müssen. Eine Limited in Deutschland zu gründen ähnelt zwar den Bestimmungen einer GmbH, aber dennoch gibt es Unterschiede.

Bevor also geschäftliche Aktivitäten aufgenommen werden können, muss zunächst das zuständige Finanzamt informiert werden. Egal ob das Unternehmen welches eine Limited werden soll bei dem Handelregister eingetragen wurde, oder beim Gewerbeamt gegründet wurde. Der erste Gang geht zum Finanzamt. Ist die Limited eine so genannte selbstständige Niederlassung in Deutschland, so ist eine Handelregistereintragung Pflicht. Solch eine Eintragung wird von einem Notar durchgeführt und ist auch gebührenpflichtig.

Spätestens danach muss auch noch das bereits erwähnte Gewerbeamt informiert werden das es die neue Limited gibt, bzw. geben soll. Das Gewerbeamt stellt den notwendigen Gewerbeschein aus und meldet die Limited so an. Dazu reicht in der Regel ein Handelregisterauszug. Der Gang zum Gewerbeamt und die nachfolgende Anmeldung ist verpflichtend.

Beschäftigt die Limited auch noch sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer sind weitere Maßnahmen nötig. Dieser Umstand verpflichtet zu einer Anmeldung bei der Berufsgenossenschaft und somit rutscht man auch in die Beitragspflicht, auch wenn es eigentlich eine englische Limited von der Gesellschaftsform her ist. Unter Umständen ist sogar eine Mitgliedschaft in der IHK oder der Handwerksammer notwendig. Wenn dem so sein sollte, ist diese Mitgliedschaft dann aber auch handelsrechtlich vorgeschrieben.

Abschließend ist nach dem deutschen Außensteuergesetz ein Gesellschafter ebenfalls verpflichtet anzuzeigen, ob eine Beteiligung an einer ausländischen Kapitalgesellschaft vorliegt. Es bleibt also einiges an Arbeit zu tun, will man eine Limited richtig an den Start bringen.

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